Der weltgrösste Luxuskonzern LVMH steigerte in den ersten neun Monaten seinen Umsatz um 22 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Auch im dritten Quartal stiegen die Erlöse noch um satte 15 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, wie LVMH nach Börsenschluss mitteilte. Organisch, also ohne Zukäufe und Währungseffekte, betrug das Plus aber nur sechs Prozent.

Der Konzern hat eigenen Angaben zufolge in allen Teilen der Welt zulegen können. Der US-Markt habe sich solide gezeigt und auch Europa und Asien hätten zum Wachstum beigetragen, hiess es. Für den Rest des Jahres zeigte sich LVMH zuversichtlich.

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Aus dem Luxussektor hatte es in den letzten Monaten widersprüchliche Aussagen gegeben. Der Modehersteller Burberry hatte von einer sich abflauenden Nachfrage gesprochen, während Prada und Hermes noch keine Auswirkungen der Wirtschaftsschwäche auf ihr Geschäft sehen konnten.

LVMH ist vor allem bekannt für seine Taschen-Marke Louis Vuitton, die dem Konzern zufolge weltweit Marktanteile hinzugewinnen konnte. Neben Lederwaren verkauft LVMH noch Weine und Spirituosen (Moet & Chandon, Hennessy), Uhren und Schmuck (TAG Heuer, Bulgari) sowie Parfüm und Kosmetik (Dior, Guerlain). Zum Portfolio gehören auch mehrere Handelsformate wie das französische Pendant zu den Douglas-Parfümerien, Sephora.

(rcv/aho/awp)