Nach einem Lebensmittel-Skandal in Indien ist Nestlé neu aufgekommenen Bedenken entgegengetreten, Fertignudeln der Tochter Maggi könnten gesundheitsgefährdend sein. Der in dem Land beliebte Snack sei zu hundert Prozent sicher, erklärte ein Sprecher des Schweizer Konzerns.

Zuvor hatte das «Wall Street Journal» über eine zu hohe Konzentration von Asche in dem Produkt berichtet. Lebensmittelkontrolleure im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh hätten im Zuge dessen eine Klage gegen Nestlé eingereicht. Der Konzern entgegnete, bisher weder von den entsprechenden Behörden noch vom Gericht verständigt worden zu sein. «Wir haben nur durch einen Medienbericht davon gehört», erklärte Nestlé.

Hohe Blei-Konzentrationen

Im vergangenen Jahr musste das Unternehmen Maggi-Fertignudeln für fünf Monate aus den Regalen nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Paketen bedenklich hohe Blei-Konzentrationen gefunden hatten. Der vorübergehende Verkaufsstopp hatte den Ertrag von Nestlé gedrückt.

(reuters/cfr)