Der Lastwagen- und Motorenbauer MAN hat im ersten Quartal auch unter dem Strich weniger verdient. Der Konzerngewinn sei von Januar bis März gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund drei Viertel auf 129 Millionen Euro gesunken, teilten die zum Volkswagen-Konzern (VW) gehörenden Münchener mit. Im Vorjahr hatte allerdings eine Neubewertung von Scania-Anteilen einen positiven Sondereffekt von 495 Millionen Euro zum Ergebnis vor Steuern beigetragen.

Wie bereits vorab berichtet sank das operative Ergebnis um ein Fünftel auf 253 Millionen Euro. Der Umsatz hatte leicht von 3,7 auf 3,8 Milliarden Euro zugelegt. Die Bayern machten eine gebremste Wachstumsdynamik und ein schwieriges Marktumfeld für den operativen Gewinnrückgang verantwortlich. Insbesondere die Schwäche in der Nutzfahrzeugsparte schlug auf Konzernebene zu Buche.

Zusätzlich zur starken Konkurrenz in Europa rutschte auch in Lateinamerika die Umsatzrendite des Nutzfahrzeuggeschäfts deutlich um zwei Prozentpunkte auf 9,5 Prozent. Die Jahresprognose behielt der Konzern bei. Nach wie vor wollen die Münchener eine Umsatzrendite von 8,5 Prozent erreichen, im Nutzfahrzeuggeschäft eine Marge von 7 Prozent. Im ersten Quartal lag die Konzernmarge mit 6,6 Prozent unter der Zielmarke.

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(chb/vst/awp)