Die neue «alte» Zusammenarbeit zwischen den Kleiderketten Schild und Mango wird immer konkreter. Stefan Portmann, geschäftsführender Partner von Schild, bestätigt gegenüber der «Handelszeitung»: «Zwischen Schild und Mango laufen zurzeit Gespräche über die Eröffnung von Mango-Shop-in-Shops in mehreren Schild-Filialen.» Die Gespräche seien «auf gutem Wege» und Schild sei zuversichtlich, eine Kooperation eingehen zu können.

Der Beginn der Zusammenarbeit ist laut Portmann ab der kommenden Herbst-/Winter-Saison 2009 mit der Eröffnung eines Mango-Shops im Schild St. Gallen vorgesehen. Dieses Modell ist neu, bisher betrieb Mango eigenständige Läden.

Fehlende Rentabilität

Weitere Mango-Shops in SchildFilialen sollen auf den Sommer 2010 folgen. Schild war die letzten Jahre Lizenznehmerin der Mango-Läden in der Deutschschweiz. Mango setzt weltweit rund 1,5 Mrd Euro um und ist in fast 100 Ländern aktiv. Aufgrund der fehlenden Rentabilität der Schweizer Läden löste Schild die Kooperation jedoch auf. Seither betreibt Mango die bisherigen Filialen in Eigenregie. Weil das Unternehmen weiterhin auf der Suche nach Ladenfläche war, kam man mit Schild wieder ins Gespräch.

Bereits fix ist für Schild die weitere Zusammenarbeit mit der Marke Navyboot. Denner-Chef Philippe Gaydoul hat das Schweizer Label kurz nach dem Kauf umpositioniert. Gemäss Portmann steht fest: «Die aktuelle Zusammenarbeit bezüglich der Textilkollektion von Navyboot ist bis Ende 2014 vertraglich vereinbart und wird unverändert weitergeführt.» Die Umsätze der Textilkollektion, die es in den Navyboot-Shops nicht zu kaufen gibt, würden sich bei Schild «sehr erfreulich» entwickeln. Über eine vorzeitige Verlängerung der Zusammenarbeit würden deshalb bereits Gespräche geführt.

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