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Marc Furrer: «Schloter-Tod Verlust für die ganze Branche»

ComCom-Präsident Marc Furrer: «Ich bin absolut schockiert über diese Nachricht.» (Bild: Keystene)

Der Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission würdigt den verstorbenen Carsten Schloter als visionären Typ, der über den Gartenhag der Swisscom hinausgeschaut habe.

Veröffentlicht am 23.07.2013

Der Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom), Marc Furrer, hat sich bestürzt über den Tod von Swisscom-Chef Carsten Schloter geäussert. Furrer würdigte Schloter als einen Menschen mit Visionen.

«Ich bin absolut schockiert über diese Nachricht», sagte Furrer der Nachrichtenagentur sda. «Es tut mir persönlich sehr leid.» Der Schmerz über den Tod Schloters sei gross.

«Wir hatten zwar oft unterschiedliche Positionen», sagte Furrer. Als Regulator trete man der Swisscom als ehemaligen Monopolisten ab und zu auf die Zehen. «Aber wir haben die Differenzen immer mit grossem Respekt voneinander ausgetragen. Wir haben uns sehr gut verstanden.»

Souverän und visionär

Schloters Haltung sei sehr souverän gewesen. Er habe beispielsweise viel dazu beigetragen, dass der runde Tisch zu Glasfasernetzen ein Erfolg geworden sei. Ohne die Swisscom wäre dies nicht möglich gewesen.

Schloters Tod sei nicht nur für die Swisscom ein schwerer Verlust, sondern für die ganze Telekombranche und für die Schweizer Volkswirtschaft, sagte der ComCom-Präsident.

Schloter habe immer «weit über den Gartenhag der Swisscom» hinausgeschaut. Sie hätten oft zusammen volkswirtschaftliche und gesamtpolitische Gespräche geführt, die über die Telekombranche hinausgegangen seien, sagte Furrrer. «Schloter war ein visionärer Typ.»

Auf eine Stellungnahme zum Todesfall verzichtet hat das für die Telekommunikation verantwortliche Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).

(vst/aho/sda)

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