Genau 95 Teilnehmer bewarben sich für den Swiss Effie 2010, was der dritthöchsten je erreichten Anzahl entspricht. Die 24 Jurymitglieder unter dem Vorsitz von Ralph Büchi, CEO Axel Springer Schweiz, Zürich, prüften diese Fälle online und beurteilten sie. Dabei wurden Herausforderung/Strategie mit 40% und der Effektivitätsnachweis mit 60% gewichtet.

Jeder Fall wurde von mindestens acht Jurymitgliedern in allen Details geprüft. Ende März ermittelte die Jury unter Einbezug der Kreation die diesjährigen Effie-Gewinner in sechs Kategorien.

«Starke Markenideen lösen reine Werbeideen ab», sagt Peter Felser, CEO von Spillmann/Felser/Leo Burnett, mit Blick auf die prämierten Kampagnen. Diese dürfen für sich in Anspruch nehmen, als «nachweisbar wirksamste Marketing-Kommunikation» aussergewöhnlich erfolgreich und kreativ im Hinblick auf die gesetzten Marketingziele zu sein.

Zu den Akteuren gehören neben den Werbe- und Mediaagenturen auch die Auftraggeber. Die vier untenstehenden Fragen gingen an die (Marketing-)Verantwortlichen jener vier Auftraggeber, die mit einem Gold-Effie ausgezeichnet wurden: Graubünden Ferien, Schweiz Tourismus, Schweizerischer Versicherungsverband SVV/Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU und Inobat Interessenorganisation Batterieentsorgung.

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Frage 1

Aus welcher Motivation und mit welchen Bedürfnissen wurde die Kampagne lanciert?

Frage 2

Was soll die Kampagne konkret aussagen und bewirken?

Frage 3

Inwiefern sind die Botschaften angekommen und wurden die gesteckten Ziele mit der Kampagne erreicht?

Frage 4

Inwiefern ist die Kampagne kreativ/effizient/nachhaltig?