Sehr gute Nachrichten für den Bieler Maschinenbauer Mikron: Unter dem Strich verdiente er 7,1 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte auf vergleichbarer Basis noch ein Gewinn von 1,6 Millionen Franken resultiert.

Besonders das Wachstum des Geschäftssegments «Machining» habe zum Ergebnis beigetragen, teilte Mikron am Montag mit. Die Automobilindustrie sei 2011 weltweit der entscheidende Treiber für die Nachfrage nach Investitionsgütern gewesen.

In der Medizinal- und Pharmaindustrie hingegen lief es weniger gut: Dort hätten die Sparrunden der öffentlichen Haushalte zu zögerlichen Investitionsentscheiden und erheblichem Preisdruck geführt, schreibt Mikron.

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Auch das Betriebsergebnis (Ebit) steigerte Mikron von 3,1 Millionen Franken im Vorjahr auf 9,4 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2011 deutlich. Damit seien die Ziele deutlich übertroffen worden.

Mehr Umsatz erzielt

Wie bereits im Januar bekannt wurde, erzielte der Bieler Maschinenhersteller 2011 mit 210,9 Millionen Franken rund 16 Prozent mehr Umsatz. Trotz Unsicherheiten und Turbulenzen an den Finanzmärkten habe sich die Nachfrage in den meisten Absatzmärkten auf gutem Niveau gehalten, schreibt Mikron.

Der Bestellungseingang von 225,0 Millionen Franken lag 2 Prozent über dem Vorjahr. Per Ende des Geschäftsjahres 2011 betrug der Auftragsbestand 95,9 Millionen Franken.

Für das Jahr 2012 erwartet Mikron einen Umsatz von rund 220 Millionen Franken. In dieser Zahl ist der Umsatz des per 1. Januar 2012 übernommenen Unternehmens IMA Automation Berlin nicht enthalten. Dank höherem Umsatz und gesteigerter Produktivität rechnet Mikron auch mit einem leicht höheren EBIT. Allerdings sei dieser besonders anfällig auf eine Abschwächung des Euro.

(chb/vst/sda)