Der Maschinenhersteller Mikron hat im ersten Halbjahr 2014 weniger Gewinn gemacht. Das Unternehmensergebnis war mit 1,4 Millionen Franken 12,5 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode. Das Betriebsergebnis EBIT konnte Mikron allerdings bei 2,4 Millionen Franken halten.

Auch der Umsatz der Gruppe blieb mit 119,4 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr praktisch unverändert, wie Mikron am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang war mit 139,2 Millionen Franken fast 19 Prozent höher als im Vorjahr.

Stammwerk nicht genügend ausgelastet

Das Geschäft der einzelnen Sparten entwickelte sich unterschiedlich: Die Nachfrage nach den von der Sparte Mikron Machining in Agno TI produzierten Rundtakttransfermaschinen sank deutlich - das Stammwerk war denn auch nicht genügend ausgelastet. Besser war die Auslastung der Produktion in Rottweil (D). Der Spartenumsatz sank gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Prozent.

Die Sparte Mikron Automation dagegen steigerte den Umsatz um rund 4 Prozent auf 56,9 Millionen Franken. Positiv wirkte sich hier die Nachfrage nach Pharma- und Medizinalgeräten in den USA und auch seitens der Konsumgüterindustrie aus. Grund sei die gute Wirtschaftslage in den USA, hielt Mikron dazu fest.

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Investoren zögerlich

Für 2014 rechnet das Unternehmen nach wie vor mit leicht höherem Umsatz und auch mit einer besseren EBIT-Marge. Die Märkte seien weiterhin volatil und Investitionen würden weiterhin zögerlich getätigt. Während Mikron aus den USA und auch aus China mehr Bestellungen erwartete, bezeichnete sie die Nachfrage von Seiten der deutschen Autoindustrie als unsicher.

(sda/me)