Novartis entlässt 1960 Mitarbeiter in den USA. Die Restrukturierungskosten dafür belaufen sich dieses Jahr auf 160 Millionen Dollar. Die Basler hoffen, ab 2013 dann jährlich rund 450 Millionen Dollar durch den Schritt einzusparen.

Die Massnahme erfolgt neben wettbewerbsbedingten Gründen wegen des Auslaufs des Patents auf das Bluthochdruckmittel Diovan sowie eines erwarteten Nachfragerückgangs beim Blutdrucksenker Rasilez/Tekturna. Das führt zu hohen Sonderabschreibungen.

Eine Studie ergab bei Rasilez/Tekturna Risiken für Diabetes-Patienten mit Nierenproblemen. Deswegen sieht sich Novartis mit einer ausserordentlichen Belastung von 900 Millionen Dollar in der Rechnung des vierten Quartals konfrontiert, 800 Millionen davon nicht in Bargeld. Hinzu kommen weitere Belastungen von 160 Millionen Dollar aus dem Stopp eines Entwicklungsprogramms.

Der Stellenabbau soll laut Novartis möglichst sozialverträglich ausgestaltet werden. Durchgeführt wird er im zweiten Quartal, Kündigungen verschickt das Unternehmen im April.

(chb/tno/sda)