Der Drehmaschinenhersteller Tornos hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 24,46 Millionen Franken eingefahren. Damit bestätigen sich die düsteren Prognosen, die sich bereits vor Jahresende abgezeichnet hatten.

Auf operativer Ebene (Ebit) bleibt ein Verlust von 24,9 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um den Verkaufsgewinn einer Liegenschaft und Wertminderungen resultieren ein Betriebsverlust von 10,9 Millionen Franken und ein Nettoverlust von 13,6 Millionen Franken.

Wie bereits Anfang Jahr angekündigt, ist auch der Umsatz massiv eingebrochen: Er liegt mit 184,8 Millionen um fast ein Drittel (31,8 Prozent) tiefer.

147 Kündigungen

Tornos kämpft seit längerem gegen schwierige Marktbedingungen und hat sich darum eine strategische Neuausrichtung und schlankere Organisationsstrukturen verpasst.

Nachdem das Unternehmen auch im ersten Halbjahr 2012 einen Verlust eingefahren hatte, gab es Anfang September den Abbau von 225 Stellen im Jurabogen bekannt. Der Stellenabbau hatte für 147 Mitarbeiter die Kündigung zur Folge.

(tke/sda)