«Wir können nur eine Alternative zum Gigantismus bieten», sagte Maurer vor den Medien in Bern. Es würde sich um eine Abkehr von den bisherigen Konzepten handeln. Die Spiele müssten in jeder Beziehung nachhaltig sein. Es gelte, neue Ideen zu entwickeln, «weg von diesem Gigantismus».

Dabei gehe es dem Bundesrat nicht nur um Sport, sagte der Sportminister. «Sport ist ein Bereich, aber bei weitem nicht der wichtigste.» Vielmehr gehe es darum, der Welt zu beweisen, dass ein kleines Land leistungsfähig sei und olympische Spiele durchführen könne.

Die Schweiz könnte sich als sicher, offen und gastfreundlich präsentieren und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. «Der Bundesrat glaubt, dass es eine grosse Chance ist für die Schweiz, sich einmal positiv zu verkaufen.»

Der Bundesrat sehe olympische Spiele aber auch als «Chance gegen innen». Die Chance bestehe darin, miteinander ein grosses Projekt durchzuziehen. Dies wäre auch ein «Treiber, um gewisse Verfahren zu hinterfragen», sagte Maurer. Manche Dinge müssten dann nämlich rascher entschieden werden als heute. Ausserdem gehe es um die Bergbevölkerung und um den Umgang mit Randregionen. Auch hier sehe der Bundesrat ein übergeordnetes Ziel.

(laf/sda)

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