Die MCH Group mit Sitz in Basel, zu der die MCH Messe Basel, die MCH Messe Zürich, die MCH Beaulieu Lausanne sowie mehrere Event Services Gesellschaften gehören, präsentiert erneut einen sehr erfreulichen konsolidierten Halbjahresabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. Juni 2014:

Der Betriebsertrag beläuft sich auf 335.8 Millionen Franken; er liegt 2.6 Prozent unter der Vergleichsperiode des aussergewöhnlichen Vorjahres 2013 (344.9 Millionen Franken) und 26.1 Prozent über dem ersten Halbjahr des messezyklisch vergleichbaren Jahres 2012 (Franken 266.2 Millionen).

Das operative Ergebnis (Ebitda) beträgt 94.7 Millionen Franken und stellt einen neuen Höchstwert in der Geschichte des Unternehmens dar. Er liegt 30.8 Prozent über dem ersten Semester 2013 (72.4 Millionen Franken) und 42.0 Prozent über der Vergleichsperiode 2012 (66.7 Millionen Franken). Mit 28.2 Prozent konnte die Ebitda-Marge gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert werden.

Positives Konzernergebnis und Bilanzstruktur

Der Konzerngewinn liegt bei 56.7 Millionen Franken und stellt ebenfalls einen neuen Höchstwert dar. Er konnte um 50.8 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode 2013 (37.6 Millionen Franken) und um 43.5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 (39.5 Millionen Franken) gesteigert werden. Die Profit-Marge von 16.9 Prozent stellt im Messe- und Eventgeschäft einen ausserordentlichen Wert dar.

Die Bilanzstruktur per 30. Juni 2014 zeigt eine Bilanzsumme von 869.9 Millionen Franken (per 31. Dezember 2013 930.0 Millionen Franken), welche sich auf der Aktivseite in ein Umlaufvermögen von 244.7 Millionen Franken (283.5 Millionen Franken) und ein Anlagevermögen von 625.2 Millionen Franken (646.5 Millionen Franken) gliedert. Auf der Passivseite steht ein Fremdkapitalanteil von 459.1 Millionen Franken (573.7 Millionen Franken) dem Eigenkapital (inklusive Minderheiten) von 410.8 Millionen Franken (356.3 Millionen Franken) gegenüber.

Messezyklische Einflüsse waren optimal

Auf Grund des Zyklus verschiedener Messen, die nur alle zwei Jahre stattfinden, sowie verschiedener weiterer Faktoren sind die direkten Vorjahresvergleiche nur bedingt aussagekräftig. Mit der in den geraden Jahren stattfindenden Swissbau sind die ersten Semester in den geraden Jahren messezyklisch jeweils stärker als in den ungeraden. Allerdings schlagen in diesem Jahr erstmals in der ganzen Berichtsperiode die höheren Abschreibungen und Finanzaufwendungen für den Hallenneubau in Basel zu Buche. Im Vergleich des ersten Halbjahres 2014 mit der entsprechenden Periode 2013 gilt es zudem zu berücksichtigen, dass 2013 zwar ein messezyklisch schwaches Jahr war, jedoch mit der Baselworld 2013 - insbesondere auch im Bereich Standbau - aussergewöhnliche Umsatzeffekte verbunden waren, welche sich 2014 nicht im gleichen Ausmass wiederholten.

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Angesichts der saisonalen Schwankungen und der messezyklischen Einflüsse dürfen keine linearen Schlüsse vom Halbjahresabschluss auf das zu erwartende Ergebnis 2014 gezogen werden. Die MCH Group rechnet für 2014 deshalb mit einem Ergebnis, das im Bereich des aussergewöhnlichen Geschäftsjahres 2013 liegen wird.

(sda/lur/ise)