Der teure Start neuer Fernsehsender nagt am Gewinn von Rupert Murdochs Medienimperium. 21st Century Fox verdiente im zweiten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar (887 Millionen Euro) und damit nur noch halb so viel wie im Vorjahreszeitraum. Murdoch hatte in den USA unter anderem den Sportsender Fox Sports 1 sowie den Unterhaltungskanal FXX aus der Taufe gehoben. Zudem fehlten frühere Verkaufserlöse.

Abwanderung ins Internet

«Wir bleiben zuversichtlich, was diese Investitionen angeht», betonte Murdoch am Firmensitz in New York. Zu seinem Medienreich gehört auch der Bezahlsender Sky Deutschland , der nach einer langen Durststrecke langsam aus den roten Zahlen kommt.

Murdoch hält seit vergangenem Jahr die Mehrheit an Sky, wodurch die Münchener in die Bilanz der US-Mutter einfliessen. Unter anderem dadurch stieg der Quartalsumsatz um 15 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Auch das Filmstudio 20th Century Fox gehört zum Konzern. Dagegen hatte Murdoch die Zeitungen und Bücher in die News Corp. abgespalten - vor dem Hintergrund einer Abwanderung von Anzeigenkunden und Lesern ins Internet.

(awp/dbe)