Der Basler Pharmakonzern Roche erhält einen positiven Bescheid der US-Gesundheitsbehörde FDA. Die Behörde hat das Medikament Tarceva (Erlotinib) in Tablettenform zur Erstlinien-Therapie von Patienten mit metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zugelassen, deren Erkrankung gewisse Mutationen aufweisen, die den Rezeptor des epidermalen Wachstumsfaktors (EGFR) aktivierten. Gleichzeitig hat die FDA auch den vom Konzern entwickelten Begleittest «cobas EGFR Mutation Test» registriert, teilte die Roche-Gesellschaft Genentech am Dienstagabend mit.

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10 bis 30 Prozent der Lungenkrebs-Patienten weltweit würden positiv auf gewisse EGFR-Mutationen testen, heisst es weiter. Tarceva ist in den USA bereits zur Therapie von gewissen Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC zugelassen.

Gemäss Angaben der American Cancer Society dürften in den USA im laufenden Jahr mehr als 228'000 Amerikaner mit Lungenkrebs diagnostiziert werden. Etwa 85 Prozent der Lungenkrebs-Fälle betreffen den Typus NSCLC. In rund 60 Prozent der Fälle werde der Lungenkrebs erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert.

(tke/aho/awp)