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Elektrifiziert
Mehr Gewinn: Auto-Business schiebt LEM-Gruppe an

Elektroantrieb: Die LEM-Gruppe produziert Strommesser für Auto-Batterien. Keystone

Dank guten Verkäufen im Auto-Segment steigert die LEM-Gruppe sowohl den Umsatz als auch den Gewinn. Unter dem Strich bleibt ein Plus von mehr als zwei Prozent.

Veröffentlicht am 23.05.2017

Der Freiburger Hersteller von Elektronikkomponenten LEM hat im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende März) mehr umgesetzt und mehr verdient. Der Umsatz erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 264,5 Millionen Franken.

Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte um 2,5 Prozent auf 55,8 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 44,6 Millionen Franken, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 2,5 Prozent, wie LEM am Dienstag mitteilte.

Volle Auftragsbücher

Insbesondere im letzten Quartal erhöhte LEM das Tempo. Der Umsatz zog um 6,4 Prozent an, der Betriebsgewinn schoss um 14,8 Prozent hoch. Im vierten Quartal habe das Unternehmen eine Verbesserung der Marktverhältnisse festgestellt, heisst es in der Mitteilung.

Die Auftragsbücher füllten sich dementsprechend zum Ende des Geschäftsjahrs: Im vierten Quartal gingen 14,2 Prozent mehr neue Bestellungen ein. Im Gesamtjahr resultiert ein Plus beim Auftragseingang von 5,7 Prozent.

Gutes Auto-Business

Gut lief es für LEM im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere im Automobilsegment, wo das anhaltende Wachstum im Geschäft mit umweltfreundlichen Fahrzeugen für einen Zuwachs von 8,5 Prozent auf 50,2 Millionen Franken Umsatz sorgte. Die LEM-Gruppe stellt Geräte zur Strommessung in Auto-Batterien her. Das weitaus grössere Industriesegment hingegen trat mit 214,3 Millionen Franken Umsatz auf der Stelle.

LEM stellt Strom- und Spannungswandler zur Messung elektrischer Parameter her. Rund 1450 Mitarbeitende arbeiten weltweit für das Unternehmen, das unter anderem in Genf eine Produktionsstätte betreibt.

(sda/ise/mbü)

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