Die Zürcher Luxusimmobilienfirma Peach Property hat trotz hohen Sonderbelastungen 2013 mehr verdient als im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 0,9 Millionen Franken auf 1,4 Millionen Franken. Vor Steuern erhöhte sich der Gewinn von 1,9 Millionen Fr. auf 2,9 Millionen Franken.

Die betrieblichen Erträge seien um etwa ein Viertel auf knapp 62 Millionen Franken gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dazu hätten die verbesserten Mieterträge aus Renditeliegenschaften beigetragen, heisst es weiter.

Wachstum scheint gesichert

Eine hohe Belastung für die Firma resultierte aus der Insolvenz von zwei Bauunternehmern in Berlin und Hamburg. Peach Property musste in der Folge die Koordination der Baumassnahmen selbst übernehmen. Dies führte zu einmaligen negativen Sondereffekten in der Höhe von rund 19 Millionen Franken, wovon 13,9 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2013 verbucht wurden.

Für das Geschäftsjahr 2014 ist Peach Property optimistisch. Aufgrund des Kaufs der Immobiliengesellschaft Gretag AG im vergangenen Jahr sollen die Mieteinnahmen um 63 Prozent steigen, heisst es. Dieser Effekt werde 2014 in vollem Umfang wirksam. Ausserdem habe sich Peach Property durch die Akquisition Wertsteigerungspotenzial gesichert, da die Gretag AG über eine erhebliche Baulandreserve verfüge.

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(sda/gku)