Im April haben etwas über 1,4 Millionen Passagiere in den Kabinen der Fluggesellschaft Swiss Platz genommen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von 3,1 Prozent. Bei der Muttergesellschaft Lufthansa dagegen sank die Zahl der Beförderten. Ihre Piloten hatten gestreikt.

Insgesamt flog die Swiss 12'184 Mal und damit 0,3 Prozent weniger als im April 2013. 10'712 Flüge entfielen auf Europastrecken, 1472 waren interkontinentale Strecken. Die Swiss erhöhte ihr Angebot an Sitzplatzkilometern um 2,9 Prozent, wie sie am Montag mitteilte.

Mehr Auslastung im Europageschäft

Die Sitze waren zu 84,7 Prozent ausgelastet, leicht weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Auslastung im Europageschäft um 0,6 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent, auf den Interkontinentalstrecken ging der Sitzladefaktor um 0,7 Punkte auf 87,5 Prozent zurück.

Bei der Fracht stieg der Auslastungsfaktor der Swiss-Maschinen um 1,9 Punkte auf 77,2 Prozent. Die verkauften Frachttonnenkilometer legten um 6,2 Prozent zu.

Leicht weniger Passagier im Gesamtkonzern

Im Lufthansa-Konzern ging die Passagierzahl um 0,6 Prozent auf 8,6 Millionen zurück. Schuld war nach Unternehmensangaben im wesentlichen der Streik der Lufhansa-Piloten von Anfang April, der bei der Lufthansa und bei Germanwings das Passagiervolumen trotz der zusätzlichen Nachfrage durch die Schulferien um 2,7 Prozent sinken liess. Im Zuge des Pilotenstreiks waren Anfang April rund 3800 Flüge von Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo ausgefallen.

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Die Sitzauslastung verbesserte sich konzernweit um 1,3 Prozentpunkte auf 79,5 Prozent. Dabei sanken die Preise deutlich. Die beförderte Fracht- und Luftpostmenge sank im Konzern um 9,7 Prozent auf 143'000 Tonnen.

Austrian Airlines, die österreichische Tochter des grössten europäischen Flugkonzerns, steigerte die Passagierzahl um 0,8 Prozent, während die Zahl der Flüge um 4,3 Prozent sank.

(sda/vst)