Projektverzögerungen bei einigen Grosskunden hätten das Geschäft im ersten Semester geprägt, teil der Spezialist für elektronische Geräte und Installationen Elma mit.

Der Umsatz stieg um rund 11 Prozent auf 61,5 Millionen Schweizer Franken, währungsbereinigt betrug das Plus noch 8 Prozent, währungs- und akquisitionsbereinigt wurde jedoch ein Minus von 8 Prozent verbucht. Zu dem Wachstum habe insbesondere die Akquisition von Trenew Electronic beigetragen, die 8,8 Millionen zum Umsatz beitrug. Der Bestellungseingang stieg um 22 Prozent auf 69,8 Millionen Schweizer Franken, währungsbereinigt resultierte ein Plus von 18 Prozent, wie es weiter heisst.

USA macht Sorgen

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda erreichte einen Wert von 1,7 Millionen (Vorjahr 2,8 Millionen) sowie auf Stufe Ebit einen solchen von 0,3 Millionen (Vorjahr 1,5 Millionen). Unter dem Strich verblieb ein kleiner Gewinn von 0,2 Millionen nach noch einem Gewinn von 0,8 Millionen in der Vorjahresperiode.

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Elma hatte bereits im Juni angekündigt, dass das Geschäft von erheblichen Projektverzögerungen bei einigen Grosskunden vor allem in den USA geprägt gewesen sei, und für das erste Semester sogar mit einem leicht negativen Unternehmensergebnis gerechnet.

Einen grossen Einfluss hatte der Zukauf auf das Geschäft in Europa (+25 Prozent), dass bereinigt ein Minus von 12 Prozent verbuchte. In Amerika (+1,7 Prozent, ber. -2,5 Prozent) wirkten sich die erwähnten Projektverzögerungen aus und in Asien (-14 Prozent, ber. -17,4 Prozent) die abgeschwächte konjunkturelle Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2016 gibt das Management angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung einen Verhaltenen Ausblick. Ziel sei es, sowohl den Umsatz als auch das operative Ergebnis in der zweiten Jahreshälfte zu verbessern, heisst es.

(awp/chb)