Die Transaktion bewertet Sulzer Metco mit einem Unternehmenswert von eine Milliarde Franken. Man habe eine entsprechende Vereinbarung mit Oerlikon für den Verkauf Oberflächentechnologie-Sparte unterzeichnet, teilte das Winterthurer Unternehmen am mit.

Medienberichten zufolge waren zuletzt zwei Parteien im Rennen um Metco. Neben Sulzer wurde die Beteiligungsgesellschaft EQT der schwedischen Industriefamilie Wallenberg genannt.

Sulzer rechnet aus der Devestition mit einem Geldmittelzufluss vor Steuern von rund 850 Millionen Franken, heisst es weiter. Man beabsichtige, die Mittel aus dem Verkauf für gezielte Akquisitionen und weitere Investitionen in organisches Wachstum in den Hauptmärkten einzusetzen. Nach dem Verkauf werde Sulzer gegen 80 Prozent des Umsatzes in den drei Bereichen Öl und Gas, Energie und Wasser erzielen.

Die Transaktion unterliege der Fusionskontrolle und behördlichen Zustimmung, der Vollzug der Vereinbarung werde im dritten Quartal 2014 erwartet. Sulzer Metco erzielte 2012 mit rund 2400 Mitarbeitenden einen Umsatz von gegen 700 Millionen Franken.

(awp/tke)