Metro-Chef Olaf Koch stellt auch bei sinkenden Gewinnen eine üppige Dividende in Aussicht. «Unser Ergebnis ist zwar durch erhebliche Sondereffekte belastet, den Cash-Flow aber werden wir nach jetzigem Stand deutlich verbessern», sagte Koch dem «Handelsblatt.» «Dies ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor für eine Ausschüttung. Auf Basis des Cash-Flows haben sich die Voraussetzungen im Vergleich zu den Vorjahren verbessert.» Für das vergangene Jahr hatte Metro 1,35 Euro pro Aktie ausgeschüttet.

Nachdem Ratingagenturen die Bonität Metros auf eine Note vor Ramsch-Niveau herabgestuft hatten, überdenkt das Unternehmen seine Investitionspolitik und stärkt so die Bilanz. «Dabei werden wir unsere Expansion deutlich stärker fokussieren und so auch unsere Rendite verbessern», sagte Koch.

Auf das Weihnachtsgeschäft sieht er sich gut vorbereitet. «Ich habe keinen Grund, pessimistisch zu sein. Es hat sich aber in den vergangenen Jahren gezeigt, dass auch das Weihnachtsgeschäft Schwankungen ausgesetzt ist - etwa bedingt durch das Wetter.»

(tke/aho/awp)