Der schweizerisch-amerikanische Präzisionsinstrumente-Hersteller Mettler-Toledo hat im dritten Quartal weniger Umsatz erzielt. Der Umsatz sank um vier Prozent auf 598,6 Millionen US-Dollar, jedoch stieg er in Lokalwährungen um ein Prozent, wie das Unternehmen bekannt gab.

Der Gewinn je Aktie (verwässert) erhöhte sich auf 2,28 Dollar nach 2,09 im Vorjahr. Ohne die Amortisation auf immateriellen Anlagen wäre der EPS um 19 Prozent auf 2,4 Dollar geklettert. Das Nachfragewachstum habe sich im Quartal weltweit und besonders in Europa abgeschwächt, wird CEO Olivier Filliol in der Mitteilung zitiert. Allerdings habe Mettler Toledo das Ergebnis dank Margenverbesserungen und Kostenkontrolle gesteigert. Der Cash Flow aus operativer Tätigkeit legte so auf 103,9 Millionen US-Dollar von 84,1 Millionen zu.

Im vierten Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen zwischen 0 und 2 Prozent, während der bereinigte EPS in einer Bandbreite von 3,1 bis 3,2 US-Dollar zu liegen kommen soll. Das würde gegenüber dem vierten Quartal 2011 einen Anstieg von 8 bis 11 Prozent bedeuten. Im Gesamtjahr erwartet Mettler Toledo ein Wachstum in Lokalwährungen von 3 bis 4 Prozent und einen adjustierten EPS von 9,30 bis 9,40 Dollar. Bisher lag die EPS-Guidance bei 9,00 bis 9,40 Dollar.

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Auch für das Jahr 2013 gibt das Management eine Prognose ab: Im kommenden Jahr wird mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 1 bis 4 Prozent gerechnet, wobei die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte besser ausfallen dürfte als im ersten Abschnitt. Beim EPS erwartet Mettler Toledo einen weiteren Anstieg von 7 bis 10 Prozent auf einen Wert zwischen 10 bis 10,3 Dollar.

(muv/awp)