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Mexikaner kaufen nach Rückzieher keine Fords mehr

Werk von General Motors in Mexiko: Das Unternehmen will doch nicht investieren. Keystone

Die Fronten verhärten sich: Nachdem Ford seine Investitionspläne in Mexiko zurückgezogen hat, will eine grosse Tourismusfirma keine Autos des Konzerns mehr kaufen.

Veröffentlicht am 14.01.2017

Nach dem Rückzieher des Autokonzerns Ford bei seinen Investitionsplänen in Mexiko will eine grosse Tourismusfirma keine Fahrzeuge des Unternehmens mehr kaufen. «Wir sehen die Entscheidung von Ford mit grosser Sorge», schrieb Experiencias Xcaret laut Medienberichten vom Samstag an Ford.

Das Unternehmen betreibt auf der Halbinsel Yucatán eine Reihe von Erlebnisparks und empfängt Zehntausende Touristen pro Jahr. Medienberichten zufolge soll auch die Baufirma Coconal angekündigt haben, keine Ford-Autos mehr zu kaufen.

Ford beerdigt Investitionspläne

Ford hatte zuletzt Investitionspläne in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar in Mexiko beerdigt. Beobachter werteten den Schritt als Reaktion auf die aggressiven Töne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

Der Republikaner hatte Konzerne, die ihre Produktion von den Vereinigten Staaten nach Mexiko verlegen, scharf angegriffen. Zudem drohte er mit Strafzöllen von bis zu 35 Prozent bei Einfuhren in die USA.

(sda/moh)

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