Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle hat beim milliardenschweren Kauf von Pfizers Babynahrungs-Sparte eine wichtige Hürde genommen. In Mexiko werde sich Nestle von dem Pfizer-Geschäft trennen, teilte die mexikanische Wettbewerbsbehörde Cofeco mit. Damit solle eine zu starke Marktkonzentration in dem lateinamerikanischen Land verhindert werden. Die Behörde hatte bisher ihre Zustimmung zu der Akquisition verweigert.

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Pfizer hatte vor einem Jahr angekündigt, sein Babynahrungs-Geschäft für knapp zwölf Milliarden Dollar an Nestle zu veräußern. Der Pharmariese will sich stärker auf sein Kerngeschäft mit Arzneimitteln konzentrieren und trennt sich deswegen von Randbereichen.

(jev/reuters)