Der Solarzulieferer Meyer Burger kämpft mit der Krise in der Solarindustrie: Fürs erste Halbjahr 2013 steht ein Verlust von 81,9 Millionen Franken. Vor Jahresfrist hatte im ersten Semester ein Verlust von 34,2 Mio. Fr. resultiert.

Insgesamt wurden Neuaufträge im Wert von 82,5 Millionen Franken verzeichnet, verglichen mit 128,4 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Deshalb gab der Konzern bekannt, seine Umsatzerwartung von 400 Millionen Franken für das Gesamtjahr zurückzunehmen. Ein neuer Zielwert wird nicht bekannt gegeben. 

2012 hatte Meyer Burger noch 645,2 Millionen Frankren umgesetzt, was damals schon eine Halbierung zum Vorjahr darstellte.

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda weist in der aktuellen Berichtsperiode nun ein Minus von 58,6 Millionen Franken aus, wie die in Thun ansässige Firma am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz belief sich auf 90,4 Millionen Franken.

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Die Marktsituation sei in der Solarindustrie auch im ersten Halbjahr 2013 angespannt geblieben. Der anhaltende Konsolidierungsprozess innerhalb der Branche habe erneut ineffektive Produktionskapazitäten bei Solarzell- und Modulherstellern aus dem Markt gedrängt. Dies reduziere aber immerhin die bestehenden Überkapazitäten, teilte Meyer Burger mit.

(jev/moh/sda)