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Einbruch
Meyer Burger steckt tief in den roten Zahlen

Werkhalle bei Meyer Burger: Der Solarzulieferer weitet Verlust aus.   Keystone

Der Solarzulieferer hat trotz eines höheren Umsatzes seinen Verlust in den ersten sechs Monaten vergrössert. Für das Gesamtjahr bleibt Meyer Burger dennoch zuversichtlich.

Veröffentlicht am 12.08.2014

Der Solarzulieferer Meyer Burger ist im ersten Halbjahr 2014 trotz eines höheren Umsatzes noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust belief sich auf 88 Millionen Franken gegenüber 80,6 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.

Der Nettoumsatz konnte hingegen um über 40 Prozent auf 129 Millionen Franken erhöht werden. Die Produktionsleistung habe im ersten Halbjahr deutlich über dem prozentualen Umsatzanstieg gelegen, teilte Meyer Burger mit. Eine grössere Anzahl von Maschinen habe vor Abnahme durch die Kunden gestanden und werde erst in den Folgemonaten umsatzrelevant.

Positiver Auftragseingang

Das Betriebsverlust (EBITDA) konnte im Vergleich zum Vorjahressemester nur leicht von knapp 60 Millionen auf 55 Millionen Franken reduziert werden.

Positiver entwickelte sich der Auftragseingang. Er stieg um 90 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz eine klare Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Aus den bereits eingeleiteten Massnahmen zur weiteren Fokussierung werde zudem ab 2015 mit einer Reduktion der Strukturkosten von rund 10 Millionen Franken gerechnet, heisst es in der Unternehmensmitteilung.

(sda/dbe)

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