Der weltweit zweitgrösste Reifenhersteller Michelin hat seinen Umsatz im ersten Quartal trotz rückläufiger Absatzzahlen steigern können. Die Erlöse zogen wegen Preiserhöhungen in den ersten drei Monaten des Jahres um 5 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro an, wie der französische Konzern nach Börsenschluss mitteilte.

Besonders gefragt waren Reifen für Planierraupen, Flugzeuge und landwirtschaftliche Maschinen. Die Nachfrage nach Auto-Reifen habe sich hingegen wie erwartet abgeschwächt.

Insgesamt verkaufte Michelin im Vergleich zum Vorjahr knapp 10 Prozent weniger Reifen. Dies sei aufgrund des starken Vorjahresabsatzes zu erwarten gewesen, teilte Michelin mit. Zudem hätten Händler ihre Lagerbestände im zurückliegenden Quartal abgebaut.

Für das Gesamtjahr bestätigte Michelin seine Prognose. Der Absatz soll stabil bleiben, der operative Gewinn hingegen steigen.

(tno/awp/sda)