Microsoft Schweiz hat im vergangenen Geschäftsjahr zugelegt. Im per Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2012/13 dürfte die Schweizer Tochter des US-Softwareriesen den Umsatz um rund 5 Prozent gesteigert haben.

«Wir haben uns leicht über dem hiesigen Markt entwickelt», sagte Microsoft Schweiz-Chefin Petra Jenner vor den Medien in Zürich. Der Schweizer Markt dürfte laut Marktbeobachtern in etwa zwischen 2,5 und 5 Prozent gewachsen sein. Genaue Zahlen wollte Jenner nicht bekannt geben.

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Deutliches Gewinnplus des Konzerns

Der gesamte Microsoft-Konzern im Geschäftsjahr 2012/13 den Umsatz um 6 Prozent auf 77,9 Milliarden Dollar gesteigert. Der Betriebsgewinn legte nach einem markanten Abschreiber im Vorjahr wieder um 23 Prozent auf 26,8 Milliarden Dollar zu. Der Reingewinn kletterte um 29 Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar.

Sie sei zufrieden mit der Entwicklung von Microsoft Schweiz, sagte Jenner. Sie hätte sich aber auch ein grösseres Wachstum vorstellen können. Das abgelaufene Geschäftsjahr sei herausforderungsreich gewesen, da es noch nie so viele Produktlancierungen gegeben habe.

Darunter war unter anderem das neue Betriebssystem Windows 8. Davon habe man bislang weltweit 125 Millionen Lizenzen verkauft. Wie viele davon in der Schweiz abgesetzt worden seien, wollte Jenner nicht bekannt geben.

Schweiz Nr. 14 der Welt

In Europa habe die Schweiz den Platz als sechstgrösste Ländergesellschaft des Softwarekonzerns halten können. Weltweit sei die Schweiz allerdings von Platz 13 auf Platz 14 zurückgefallen. Indien habe die Schweiz umsatzmässig überholt, sagte Jenner. Aber das sei angesichts des riesigen Landes zu erwarten gewesen.

Den Personalbestand habe Microsoft Schweiz von 550 auf rund 600 ausgebaut, sagte Jenner. Dazu habe auch die Übernahme des Zürcher Unternehmens Netbreeze beigetragen, das Unternehmen Software für Analysen des Konsumentenverhaltens in sozialen Medien anbietet.

(vst/aho/sda)