«Die Migros als Franchisepartnerin hat erkannt, dass man schneller sein muss», sagt Sprecherin Margrit Østergaard der «Handelszeitung». «Wir geben in der Schweiz Gas», betont Østergaard.
Der deutsche Bau- und Heimwerkerspezialist baut sein Filialnetz in nächster Zeit kräftig aus. Derzeit sind in der Schweiz zehn Obi-Märkte in Betrieb, die 260 Millionen Franken umsetzen. Bis 2014 sind drei bis vier Neueröffnungen geplant, wie Migros-Sprecher Urs Peter Naef bestätigt. Die erste neue Obi-Filiale soll Ende Oktober 2011 in Thun eröffnet werden. Bereits stehe man für weitere Standorte in «intensiven Gesprächen», sagt Østergaard weiter.
Zudem will die Tengelmann-Tochter Obi in der Schweiz mit Migros künftig auch kompakte Ladenformate forcieren, also Märkte bis zu einer Grösse von 6000 Quadratmetern, und den Verkauf über das Internet starten.
 

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