Die Migros legt den Einkauf und die Logistik seiner Möbeltöchter Interio und Micasa zusammen. Sie reagiert damit auf den anhaltenden Margendruck im Möbelgeschäft. Bis im Frühling 2017 werden 20 Stellen eingespart.

Neu wird das Möbelgeschäft der Migros zentral unter der Leitung von Michel Keller, heutiger Leiter Micasa und Unternehmensleiter ad interim von Interio, geführt, wie die Migros am Donnerstag mitteilt. Micasa und Interio sollen aber weiterhin als eigenständige Marken auftreten. Filialschliessungen sind nicht geplant. Allerdings wurde bereits im Mai bekannt, dass die Interio-Filiale in Suhr AG per Ende Jahr schliesst. Davon sind 20 Mitarbeiter betroffen.

Interio schneller als Micasa

Wie der Kaufmännische Verband Schweiz separat mitteilt, ist für die Mitarbeitenden von Interio bereits im März ein Sozialplan ausgehandelt und unterzeichnet worden. Mit Micasa seien die Gespräche noch am Laufen.

(sda/jfr/ama)