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Migros und Mobiliar: Kampfansage an Mobility

Budget-Car bei Mobility: Migros geht nun mit einem eigenen Carsharing-Projekt an den Start. (Bild: Keystone)

Der Versicherungskonzern beteiligt sich an der von der Migros-Tochter M-Way entwickelten Carsharing-Plattform Sharoo.

Veröffentlicht am 11.09.2013

Die Schweizerische Mobiliar beteiligt sich mittels Kapitalerhöhung mit 37,5 Prozent am Kapital des Startups Sharoo in Glattbrugg. Die Migros-Tochter für M-Way bleibe Mehrheitsaktionärin, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Internet-Plattform Sharoo ermöglicht privaten Besitzern und Flottenbetreibern via Smartphone, ihre Fahrzeuge während den Standzeiten anderen zur Verfügung zu stellen. «Motorfahrzeuge stehen im Schnitt täglich 23 von 24 Stunden ungenutzt auf einem Parkplatz», schreibt Migros.

Am meisten für das Teilen würden sich junge Menschen in Städten und urbanen Regionen interessieren – die Mobiliar ihrerseits gibt an, in Regionen wie Zürich und Genf weiter wachsen zu wollen. «Sie hat für Sharoo spezielle Versicherungslösungen entwickelt», heisst es weiter.

«Teilen ist überzeugend»

Erste öffentlich zugängliche Sharoo-Fahrzeuge seien für Ende Oktober 2013 geplant. «Teilen als Geschäftsmodell ist überzeugend, weil es den sparsamen Umgang mit Ressourcen fördert», so Mobiliar-Chef Markus Hongler. Das Projekt ist natürlich eine Kampfansage an den bisherigen Carsharing-Platzhirschen Mobility.

(vst/se)

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