1. Home
  2. Mikron drittelt seinen Gewinn

Zahlen
Mikron drittelt seinen Gewinn

Mikron: Bestellungen aus Uhrenindustrie stagnieren.   Keystone

Der Bieler Maschinenbauer hat 2013 enttäuscht: Der Reingewinn betrug weniger als ein Drittel vom Vorjahresergebnis. Auf das Ergebnis drückte vor allem die zu geringe Auslastung in Asien.

Veröffentlicht am 10.03.2014

Der Maschinenhersteller Mikron hat im Geschäftsjahr 2013 erwartungsgemäss einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Bei einem leicht höheren Umsatz von 241 Millionen Franken, resultierte noch ein Reingewinn 2,4 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte das Unternehmensergebnis noch bei 8,5 Millionen Franken gelegen.

Das Betriebsergebnis EBIT sank um gut 53 Prozent auf 5,2 Millionen Franken, wie Mikron am Montag mitteilte. Verantwortlich für den Gewinnrückgang waren vor allem Sonderkosten für ein Grossprojekt im Geschäftssegment Automation, die zu tiefe Auslastung der Werke in Asien und fehlende Aufträge für Mikron Machining im ersten Semester, wie das Unternehmen am Montag schreibt. Überdies hätten sich einige Qualitätsprobleme bei einzelnen Lieferanten negativ ausgewirkt.

Geschäft mit der Photovoltaik schwächer entwickelt

Im Segment Automation hat sich das Photovoltaikgeschäft noch schwächer entwickelt als erwartet, was zu einer ausserordentlichen Wertberichtigung auf Patenten in der Höhe von 2,3 Millionen Franken führte. Daher resultierte insgesamt ein Betriebsverlust von 4,6 Millionen Franken, nachdem bereits im Vorjahr ein Verlust von 1,6 Millionen Franken eingefahren worden war.

Auch im Segment Machining ging das Betriebsergebnis um über einen Drittel auf 6,2 Millionen Franken zurück. Bereits Ende Januar hatte Mikron Auftragseingang und Umsatz publiziert. Der Bestellungseingang wurde um 4 Prozent auf 246 Millionen Franken und der Umsatz um 2,5 Prozent auf 241 Millionen Franken erhöht. Der Auftragsbestand erreichte Ende Jahr 122 Millionen Franken, per Ende Juni lag er noch bei 108 Millionen Franken.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet Mikron eine leichte Umsatzsteigerung, dies dank des guten Auftragsbestandes zu Jahresbeginn und der voraussichtlich stabilen Wirtschaftsentwicklung.

(sda/dbe/sim)

Anzeige