Der Maschinenhersteller Mikron baut am Tessiner Standort in Agno bis Ende 2017 25 der insgesamt 345 Stellen ab. Grund dafür ist die geringe Nachfrage nach numerisch gesteuerten Maschinen. Die Produktion ist nicht ausgelastet.

Sieben Frühpensionierungen und zehn Entlassungen seien unumgänglich, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung vom Mittwoch. Das Management werde den betroffenen Mitarbeitern bei der Stellensuche helfen.

Massiver Abbau im Jahr 2009

Die Gewerkschaft sei über den Stellenbau noch nicht in Kenntnis gesetzt worden, sagte Rolando Lepori von der Tessiner Unia-Sektion am Mittwoch auf Anfrage. In Anbetracht der erneuten Stellenkürzungen müssten auf jeden Fall Beratungsgespräche gesucht werden, so der Gewerkschaftsvertreter.

Am Standort Agno wurden bereits 2009 116 Vollzeitstellen gestrichen. Damals war der Schritt mit einem Einbruch bei Umsatz und Bestellungseingang im Zuge Wirtschaftskrise begründet worden. Weltweit zählt Mikron 1200 Beschäftigte.

(sda/mbü)