Der Bieler Maschinenbauer Mikron hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz um 3 Prozent auf 249,5 Millionen Franken gesteigert, während der Bestellungseingang mit 244,8 Millionen um 1 Prozent rückläufig war. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr bei 117,0 Millionen Franken; vor einem Jahr zum gleichen Zeitpunkt waren es 122,4 Millionen gewesen, per Ende Juni 135,6 Millionen.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Bank Vontobel übertroffen. Diese hatte für den Umsatz 238 Millionen und für die Bestellungen einen Wert von 240 Millionen Franken prognostiziert.

Nachfrage in der Schweiz schwächelt

Die Geschäftsfelder und Absatzmärkte hätten sich im Berichtsjahr sehr uneinheitlich entwickelt, teilte Mikron mit. Während die Medizinalgeräte- und Pharmaindustrie und die US-Wirtschaft ganz allgemein deutlich zugelegt hätten, sei die Nachfrage nach Investitionsgütern in Europa von grosser Zurückhaltung und Unsicherheit geprägt gewesen. Auch die Nachfrage aus der Schweiz habe deutlich nachgegeben und auch die asiatischen Märkte hätten sich nicht wie erhofft entwickelt.

Wie Ende Oktober 2014 angekündigt, werde der Ebit zwar positiv, jedoch tiefer als im Vorjahr ausfallen, heisst es weiter. 2013 hatte Mikron einen Betriebsgewinn von 5,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Wie sich der Entscheid der SNB über die Aufhebung der Kursuntergrenze zum Euro auf die Entwicklung von Mikron auswirken wird, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen, so das Unternehmen.
Die detaillierten Zahlen werden am 9. März 2015 veröffentlicht.

(awp/dbe/ama)

 

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