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Knatsch
Milliardär Kühne droht HSV mit Liebesentzug

Klaus-Michael Kühne: Will HSV-Trainer und Ex-Basler Thorsten Fink so schnell wie möglich loswerden. (Bild: Keystone)

Der in der Schweiz lebende Klaus-Michael Kühne will Ex-Basel-Trainer Fink feuern und den «amateurhaft aufgestellten» Verein radikal umbauen.

Veröffentlicht am 26.08.2013

Der traditionsreiche Bundesligaclub Hamburger Sportverein (HSV) hat ein Problem: Ihr grösster Fan und Mäzen, Milliardär Klaus-Michael Kühne, ist «masslos enttäuscht» über die Vereinsführung und Trainer Thorsten Fink.

Klaus-Michael Kühne, dem der Logistikkonzern Kühne + Nagel gehört und der seit Jahrzehnten in Schindellegi im Kanton Schwyz seine Steuern zahlt, haute im «Hamburger Abendblatt» gehörig auf den Putz.

Ganzer Verwaltungsrat soll weg

Von Ex-FC-Basel-Trainer Thorsten Fink ist der Milliardär masslos enttäuscht – er will ihn weghaben. Der HSV soll auf allen Ebenen neu strukturiert werden, denn: «Meiner Meinung nach ist der Verein auf allen Ebenen amateurhaft aufgestellt.»

Der ganze Verein müsse reformiert werden, so Kühne weiter. Auch der ganze Aufsichtsrat soll zurücktreten, fordert der grösste HSV-Fan. Zudem soll Felix Magath nach erfolgter Strukturreform neuer HSV-Präsident und der «starke Mann» im Verein werden.

Bevor Magath Präsident wird, soll er sofort als Berater tätig werden. Denn: «Er ist auch der einzige, den ich für fähig halte, bis zum Ende der Transferzeit einen dringend benötigten Stürmer zu verpflichten.»

«Das Haus brennt lichterloh»

Den ehemaligen Bayern- und Basel-Spieler Oliver Kreuzer, heute Manager beim HSV, bezeichnete Klaus-Michael Kühne als «Drittligamanager». Er sei nicht in der Lage, die Probleme zu meistern. «Das Haus brennt lichterloh», so Kühne.

Weiter droht der Milliardär unverhohlen: Gibt es keine radikalen Reformen, bleiben in Zukunft die Kühne-Millionen für die Hamburger aus.

(chb/vst/aho)

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