Die beiden Finanzinvestoren Blackstone und Carlyle wollen Insidern zufolge den Geldautomatenhersteller NCR übernehmen. Inklusive der Schulden böten sie gemeinsam mehr als zehn Milliarden Dollar für NCR, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Es würde sich um die grösste fremdkapitalfinanzierte Übernahme in diesem Jahr handeln. Die beiden Konzerne hätten sich zusammengetan, um andere Mitbewerber auszustechen.

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Noch ist alles offen

Den mit der Angelegenheit vertrauten Personen zufolge sind unter anderem auch Apollo Global Management und Thoma Bravo an dem US-Konzern aus dem Bundesstaat Georgia interessiert, der Kassen sowie Geldautomaten produziert. Bisher sei weder sicher, ob sich Blackstone und Carlyle durchsetzen würden, noch, ob NCR überhaupt einem Kauf zustimmen würde. Ein NCR-Sprecher wollte zunächst keine Stellung nehmen. Sprecher der Finanzinvestoren wollten sich ebenfalls nicht äussern oder waren nicht erreichbar.

Die an der Wall Street notierten NCR-Aktien legten mehr als 10 Prozent zu. Deutscher Konkurrent von NCR ist Wincor Nixdorf.

(reuters/me/chb)