Die teilverstaatlichte britische Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) hat im dritten Quartal 2011 einen Vorsteuergewinn von 2,0 Mrd. Pfund (2,8 Mrd. Franken) erzielt. Dies teilte die Bank am Freitag in London mit.

Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Verlust von 1,56 Milliarden Pfund zu Buche gestanden. Die Bank, die nach einer spektakulären Rettungsaktion im Jahr 2008 zu 83 Prozent dem britischen Staat gehört, gab ihre harte Kernkapitalquote am Freitag mit 11,3 Prozent an.

«Die Ergebnisse im dritten Quartal zeigen die grössere Stärke und verbesserte Abwehrkraft, die wir seit 2008 aufgebaut haben», sagte RBS-Konzernchef Stephen Hester. «Sie unterstreichen aber auch den externen Druck, der auf den Banken und den Volkswirtschaften allgemein lastet, und der den Weg der Erholung länger und holpriger als erhofft macht.»

Im abgelaufenen Vierteljahr nahm die Bank weitere Abschreibungen auf ihre Griechenland-Anleihen vor. Zudem kam es zu Wertberichtigungen in Milliardenhöhe.

(vst/sda)