In der wichtigen Anbausaison auf der Nordhalbkugel habe Syngenta hohe Umsätze erzielt, trotz der anfänglichen Kälte in Europa und der anschliessenden heftigen Regenfälle im Frühling, erklärte Konzernchef Mike Mack in einem Communiqué.

Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 8,265 Milliarden Dollar. Der Reingewinn legte um 6 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu.

Im ersten Quartal habe man von einem verstärkten Anbau der Frühjahrskulturen profitiert, nachdem im Winter über 7 Millionen Hektar Getreide erfroren waren, teilte der Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln mit. Die Witterungsbedingungen in Europa und zuletzt auch in Nordamerika hätten kräftige Preisanstiege bei Nutzpflanzen nach sich gezogen.

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Vorhersage getroffen

Den Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) konnte Syngenta um 5 Prozent auf 2,268 Milliarden Dollar erhöhen. Damit hat der Konzern die Erwartungen erfüllt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 8,233 Milliarden Dollar und einem Ebitda von 2,242 Milliarden Dollar gerechnet. Bei Reingewinn hatten sie 1,505 Milliarden Dollar vorhergesagt.

Grund für den höheren Gewinn seien neben grösseren Absatzmengen auch Preiserhöhungen und gestiegene Lizenzeinnahmen sowie Kosteneinsparungen, hiess es weiter. Dies habe die höheren Rohstoffpreise und die Nettokosten von 80 Millionen Dollar für einen Rechtsstreit in den USA mehr als ausgeglichen.

(chb/sda)