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Milliardenklage von Aktionären gegen Royal Bank of Scotland

RBS: The Royal Bank of Scotland Logo aufgenommen in London. (Bild: Keystone)

Die RBS sieht sich mit einer Entschädigungs-Klage konfrontiert. Über 12'000 Privatanleger sowie institutionelle Anleger werfen dem Unternehmen Täuschung vor.

Veröffentlicht am 03.04.2013

Aktionäre der teilverstaatlichten Royal Bank of Scotland (RBS) haben eine Milliardenklage gegen die Bank und Ex-Konzernchef Fred Goodwin eingereicht.

Die Gruppe von mehr als 12'000 privaten sowie rund 100 institutionellen Anlegern fordert nach eigenen Angaben bis zu 4 Milliarden Pfund Entschädigung.

Die Gruppe wirft Goodwin und drei weiteren Vorstandsmitgliedern vor, Investoren über die desolate Finanzlage des Unternehmens getäuscht zu haben, ehe sie sich 2008 beteiligten. Die Klage sei für tausende geprellte Kleinanleger ein grosser Schritt nach vorn, sagte ein Sprecher der Aktionärsgruppe. Die RBS, die zu mehr als 80 Prozent dem Staat gehört, schreibt seit fünf Jahren rote Zahlen.

(tke/aho/sda)

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