Im waadtländischen Renens ist der Startschuss gefallen für eines der grössten Eisenbahn-Bauprojekte in der Romandie. Für 3 Milliarden Franken sollen zwischen Genf und Lausanne doppelt so viele Sitzplätze angeboten werden wie heute und der S-Bahn-Takt erhöht werden.

Der Startschuss fiel am Samstagvormittag am Bahnhof Renens in der Agglomeration von Lausanne. Der offiziellen Feier wohnten SBB-CEO Andreas Meyer, Peter Füglistaller, Direktor des Bundesamtes für Verkehr (BAV), die Waadtländer Verkehrsdirektorin Nuria Goritte sowie ihr Genfer Amtskollege Luc Barthassat bei.

Ausbau für längere Züge

Die Umgestaltung des Bahnhofs von Renens ist einer der Schwerpunkte des Projekts «Léman 2030». Geplant ist auch eine Vergrösserung der Bahnhöfe in Genf und Lausanne. Die Umbauten sollen Reisenden mehr Komfort und Sicherheit bringen und es ermöglichen, die Bahnhöfe mit längeren Zügen zu bedienen, wie das BAV am Samstag mitteilte.

Das Bundesamt erwartet, dass bis zum Jahr 2030 täglich 100'000 Bahnpassagiere zwischen Lausanne und Genf unterwegs sind - doppelt so viele wie heute.

(sda/me)

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