Der als Milliardenzocker bekanntgewordene Börsenhändler Jérôme Kerviel muss endgültig ins Gefängnis. Das oberste französische Gericht wies die Revision des 37-Jährigen in entscheidenden Teilen als unbegründet zurück.

Eigenmächtig und skrupellos

Er muss sich nun darauf einstellen, schon bald hinter Gitter zu kommen. In den beiden vorangegangenen Verfahren hatten es Richter als erwiesen angesehen, dass Kerviel eigenmächtig und ausserordentlich skrupellos 4,9 Milliarden Euro verzockte.

Sie verurteilten ihn deswegen wegen Untreue, Dokumentenfälschung und Manipulation von Computerdaten zu drei Jahren Haft. Zwei weitere Jahre wurden zur Bewährung ausgesetzt.

(sda/dbe/sim)