Fünf Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers schuldet die US-Investmentbank vielen Schweizer Unternehmen immer noch Millionensummen. Dies berichtet die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe.

So hat die Suva gemäss des Datenanbieters Epiq eine Forderung von 14 Millionen Dollar ausstehend. Publica, die Pensionskasse des Bundes, hat rund 16 Millionen Dollar in Lehman-Obligationen investiert und wartet auf die Konkursdividende. Die Stadt Zürich macht 5,2 Millionen Dollar an Steuerforderungen gegenüber einer Lehman-Tochter geltend.

Ebenfalls von der Pleite betroffen sind Schweizer Stromkonzerne: Ob Axpo, BKW oder Repower - die US-Investmentbank schuldet ihnen Millionen aus dem Stromhandel. Die Ausstände haben die Konzerne mittlerweile mit Abschlag an spezialisierte Firmen verkauft.

Postfinance hat ihre 67 Millionen Dollar weitgehend abgeschrieben. Der Gesamtschaden der Lehman-Pleite in der Schweiz beläuft sich gemäss internem Bericht der Finma auf 4 Milliarden Franken.

Anzeige

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag, an Ihrem Kiosk.