Ein schlechter Tag für die Arcadia Energy (Suisse) SA aus Lausanne: Die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) brummte den Schweizer Tradern zusammen mit Parnon Energy, Arcadia Petroleum und den Ölhändlern James T. Dyer sowie Nicholas J. Wildgoose einen 13-Millionen-Dollar-Busse auf.

Die Firmen gehören zu Farahead Holdings auf Zypern, die der verschwiegene norwegische Milliardär John Fredriksen besitzt.

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Die CFTC beschuldigt die Gebüssten, zwischen Januar 2008 und April gleichen Jahres versucht zu haben, die Gewinnmargen für ein bestimmtes Rohöl am New York Mercantil Exchange (NYMEX) zu manipulieren.

Drei Jahre Dokumentation

Die Angeschuldigten müssen zur Geldbusse während drei Jahren Akten über ihr Handeln anlegen, nicht nur schriftlich wird ihnen auf die Finger geschaut, auch Audiodateien müssen sie während zukünftiger Trades für drei Jahre speichern. Darüber hinaus verpflichtet die CFTC die Angeschuldigten, einen externen unabhängigen Berater zu engagieren, der ihnen beim Umsetzen von Compliance-Konzepten über die Schultern schaut.

In den USA sind in dieser Sache über 20 Zivilverfahren gegen Arcadia und Co. hängig, in denen Geschädigte Schadenersatz fordern. Dies zeigt die öffentliche US-Gerichtsdatenbank Pacer.gov.