Chen Bao Nengs Verluste liegen fünf Jahre zurück, seine Schulden hat er mittlerweile zurückgezahlt. Trotzdem verklagte er die UBS diesen Februar wegen Vertragsbruch, schreibt «Asia One».

Im Jahr 2007 investierte der Grossaktionär der Singapurer Firma Global Yellow Pages in 16 Finanzprodukte, welche zu grossen Teilen über Fremdkapital finanziert waren.

Verkauf zum ungünstigen Zeitpunkt

Als die Aktien an Wert verloren, musste Chen Geld nachschiessen, konnte das jedoch nicht. Die UBS räumt sich in ihren Richtlinien das Recht ein, in diesem Fall ein Produkt zu liquidieren. Durch diesen Verkauf zu einem ungünstigen Zeitpunkt verlor Chen Bao Neng über 25,4 Millionen US-Dollar.

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In seiner Klage ggen die UBS behauptet er nun, die UBS hätte ihm damals nicht genug Zeit gelassen, sein Konto wieder aufzufüllen. Die Bank hält dem entgegen, sie habe den Kunden angerufen und über die Situation informiert, wonach er eingewilligt habe, all seine Investitionen zu liquidieren.

Eine Antwort der UBS-Pressestelle in der Schweiz ist derzeit noch ausstehend.

(jev/rcv)