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Millionenverlust bei Beteiligungsgesellschaft Apen

Apen weist fürs letzte Geschäftsjahr einen Nettoverlust in zweistelliger Millionenhöhe aus. Im Vorjahr resultierte noch ein Überschuss.

Veröffentlicht am 23.03.2012

Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft Apen weist für das Geschäftsjahr 2011 einen Nettoverlust von 13 Millionen Franken aus, nach einem Überschuss von 4,7 Millionen Franken im Vorjahr. Auf konsolidierter Basis habe sich ein Gewinn von 1,6 Millionen Franken ergeben, teilte die Gesellschaft mit.

Der innere Wert der Aktie sank im Berichtszeitraum um 4,9 Prozent auf 58,95 Franken per Ende Dezember. Der Aktienkurs sei derweil um 5,5 Prozent auf 17,40 Franken gestiegen.

Noch Ende 2011 wurde bekannt, dass die Apen AG von der SIX Exchange Regulation mit 15’000 Franken gebüsst wurde, weil die Gesellschaft in ihrem IFRS-Jahresabschluss 2010 eine Darlehensschuld zu hoch bewertet hat. Wegen der Überbewertung der Darlehensschuld war der Zinsaufwand und der Nettoverlust für das Geschäftsjahr 2010 zu hoch ausgewiesen. Der Effekt belief sich dabei auf 14 Millionen Franken beziehungsweise 57 Prozent. Apen AG hatte die Busse akzeptiert und den Fehler im IFRS-Halbjahresabschluss 2011 korrigiert.

(chb/vst/awp)

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