ERNEUERBARE ENERGIEN.

Der Stellenwert erneuerbarer Energien steigt rasant: Sonne, Wind und auch Biotreibstoffe werden längst von der breiten Öffentlichkeit als zukunftsweisende Energiequelle wahrgenommen. Rund 67% des weltweiten Energiebedarfes werden gegenwärtig durch fossile Brennstoffe gedeckt. Der verbleibende Anteil wird zu beinahe gleichen Teilen durch Kernkraft (19%) und durch erneuerbare Energien (18%) aus Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Solarenergie und Geothermie produziert. Bei den Investoren sind vor allem Sonnen- und Windenergie hoch im Kurs. Angesichts der endlichen fossilen Energien wollen die Anleger schon jetzt in den Industrien investiert sein, welche in Zukunft die Welt mit Strom versorgen.

Growth-Charakter

Zahlreiche Aktienfonds widmen sich derzeit den alternativen Energien. Welche Unternehmen letztlich im Fondsportfolio landen, ist jedoch von Fonds zu Fonds ziemlich verschieden. Blickt man auf die Marktkapitalisierung, finden sich sehr viele Nebenwerte. Das Anlageuniversum enthält zahlreiche aufstrebende Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumserwartungen und hohen Bewertungen. Dies wird durch die bekannte Morningstar Style Box sichtbar, die für die meisten dieser Fonds eine deutliche Growth-Orientierung anzeigt. Diese Unternehmen arbeiten jedoch nicht immer profitabel. Anleger gehen mit diesen Fonds eine Wette ein, die stark auf die Zukunft setzt. Sie sind daher nur als Depotbeimischung zu empfehlen.Massiv bauen auch die etablierten Vertreter aus der Energie- und Versorgerbranche ihr Geschäft rund um die alternative Energieerzeugung aus. Sie werfen oft sehr viel mehr Geld in die Waagschale, als es ein reines New-Energy-Unternehmen jemals aufbringen könnte. Auf diese Schwergewichte stösst man in Nachhaltigkeitsfonds genauso wie auf reine New-Energy-Titel. Dadurch können traditionelle Energiekonzerne oder auch umstrittene Geschäftsfelder wie Nuklearenergie im Portfolio von sogenannten «Green Energy»-Fonds sein. Beispielhaft dafür stehen Fonds mit sehr hoher durchschnittlicher Marktkapitalisierung. In der Anlagepolitik ist oft von Investments rund um eine zukunftsgerichtete Energieerzeugung die Rede. Ein Fokus rein auf erneuerbare Energien fehlt allerdings. Daher stösst man in diesen Produkten neben den Themen Wasser, Sonne oder Wind auch auf die Bereiche Öl und Gas, Ölservices oder Nuklearenergie. Teilweise entfallen über 60% des Fondsvermögens auf den klassischen Energiesektor.Die Bank Sarasin beschäftigt sich bereits seit 1999 intensiv mit erneuerbaren Energien. Die seit damals jährlich veröffentlichte Studie über den Solarmarkt erscheint gleich in mehreren Sprachen. Und schon im Jahr 2000 gründete die Bank sowohl eine Beteiligungsgesellschaft als auch einen Publikumsfonds, die in erneuerbare Energie und – als wichtiger Baustein hin zu einem vernünftigeren Umgang mit Energie nicht zu vergessen – Energieeffizienz investieren. Diese langjährige Erfahrung führt in letzter Konsequenz auch zu einer eindrücklichen, überdurchschnittlichen Wertentwicklung. So hat der Sarasin New Power Fund jüngst deutlich besser abgeschnitten als der Weltaktienindex MSCI World im gleichen Zeitraum.

Pionierrolle

Gerade weil Sarasin bei nachhaltigen Investments eine Pionierrolle innehat, hat die Bank mit dem Sarasin European Solar Power Index einen neuen Meilenstein lanciert. Dieser Index besteht aus ausgewählten Aktien von europäischen Solarunternehmen, die an einer Börse notiert sind und deckt alle drei Anwendungsgebiete der Solarenergie, d.h. die Photovoltaik, die Solarwärme und solarthermische Kraftwerke ab. Er erfasst die gesamte Wertschöpfungskette dieser Technologien vom Solarsilizium über die Herstellung von Wafern, Zellen und Modulen bis hin zum Betreiben von Solaranlagen. Der Index deckt ausschliesslich europäische Unternehmen ab, weil diese führend in der Solartechnologie sind. Für Anleger, die genau auf Sonnenenergie setzen wollen, bietet die Bank Sarasin gleichzeitig mit dem Start des Sarasin European Solar Power Index auch ein entsprechendes Zertifikat an, welches die Wertentwicklung 1:1 nachbildet.

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