Apple Maps ist seit der Einführung als «Pleiten, Pech und Pannen»-Geschichte bekannt – und nun um ein unrühmliches Kapitel reicher. Auf einem Flughafen in Alaska hat der Kartendienst für iPhone und iPad gleich zwei Nutzer mitten auf das Rollfeld geschickt.

Eigentlich hätten sie nur zum Terminal des Flughafens Fairbanks gewollt.

«Die Leute sind an mehreren Schildern vorbeigefahren. Sogar durch ein Tor», heisst es im Artikel von «Alaska Dispatch». Trotzdem sei ihnen nicht klar geworden, dass sie sich auf dem Irrweg befanden. Sie bewiesen einen unverwüstlichen Glauben in die Technik, heisst es.

Rollbahn als Endstation

Das iPhone-Navi schickte die Fahrer auf die Rollbahn «Taxiway Bravo», die von einem Parkplatz über die Landebahn zum Terminal führt. Auf dem «Taxiway Bravo» endete die Reise laut Apple Maps.

Die Start- und Landebahn sei gerade unbenutzt gewesen als die Geisterfahrer sie passierte. Der Programmierfehler hat also keinen Schaden angerichtet.

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Der erste Fall ereignete sich laut Bericht am 6. September – die Wiederholung folgte am 20. September. Nun habe Apple endlich reagiert: «Wer sich jetzt zum Flughafen Fairbanks leiten lassen will, bekommt die Fehlermeldung ‹Keine Route verfügbar›», heisst es.

Der Flughafen selbst reagierte ebenfalls und sperrte (für alle Autofahrer ohne gesunden Menschenverstand…) den Zufahrtsweg auf das Rollfeld ab.

(vst/aho)