Ab dem 11. Dezember - dann tritt der Fahrplan 2012 in Kraft tritt - wird die Reisezeit zwischen Zürich, Basel und Paris um 30 Minuten verkürzt. Dies geht aus dem Fahrplanentwurf des Bundesamts für Verkehr hervor.

Der TGV Rhin-Rhone zwischen Mülhausen, Belfort und Dijon wird auf den kommenden Fahrplanwechsel hin in Betrieb genommen. Der neue TGV soll zwischen Zürich und Basel und der Gare de Lyon in Paris täglich sechs Mal verkehren. Dabei werden stufenweise neue Doppelstockzüge des Typs TGV-Duplex eingesetzt. Auf den Neubaustrecken werden die Züge teilweise auf bis zu 320 Stundenkilometer beschleunigen.

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Auf der Gotthardstrecke zwischen Zürich und Lugano wollen die SBB parallel zu den Eurocity-Zügen zusätzliche ICN-Züge fahren lassen. Dies diene der "Sicherstellung der nationalen Transportketten", denn so könne das Taktangebot mit allen Anschlüssen auch dann aufrecht erhalten werden, wenn die internationalen Züge verspätet unterwegs sind.

Die Details zu den Parallelfahrten müssten indes noch geklärt werden, so dass diese noch nicht alle im Fahrplanentwurf erscheinen. Die Verbindung nach Mailand mit Cisalpino-Neigezügen ist wegen technischer Probleme ein Sorgenkind der SBB; zuletzt fing am 17. Mai ein aus Mailand kommender Eurocity Feuer.

(kgh/cms/sda)