Das Fachmagazin «Schweizer Versicherung» verleiht seit zehn Jahren zusammen mit dem Versicherungsbrokerverband SIBA sowie dem Managementdienstleister Accenture den Innovationspreis der Schweizer Assekuranz, der auch dieses Jahr im feierlichen Rahmen in der Zürcher Turbinenhalle den Preisträgern übergeben worden ist. Der Innovationspreis 2008 geht an die Axa Winterthur für ihr Produkt Crash Recorder für Junglenker, das im Frühjahr lanciert wurde. «Beim Crash Recorder handelt es sich nicht bloss um eine innovative Idee, sondern um ein sehr ausgereiftes Produkt mit mehrfach innovativem Charakter», kommentierte Jury-Mitglied Guido Scherer, Partner bei Accenture.

Den 2. Platz belegt Chubb Schweiz mit der Errors & Omissions-Versicherung für Industrieunternehmen. «Bei der E&O-Versicherung handelt sich um einen Versicherungsschutz für reine Vermögensschäden als Ergänzung zur klassischen Betriebs- und Produktehaftpflicht; damit schliesst Chubb eine Lücke», begründete Jury-Mitglied Elke Petry von Aon Schweiz die Auszeichnung. Den 3. Rang ergatterte sich die Allianz Suisse mit dem Wohnschutzbrief, einem neuen Assistanceprodukt für den Heimbereich. Dieses stellt Servicedienstleistungen und Direkthilfe im Falle eines Schadens rund um die Uhr sicher. Diese Dienstleistung ist in dieser Ausgestaltung ein Novum. Für Jury-Mitglied Stefan Thurnherr, Partner VZ Vermögenszentrum, ist und bleibt dieses Produkt ein Türöffner im Markt. Im eigenen Kundenkreis könne effektives Cross Selling betrieben werden.

Der diesjährige Anerkennungspreis geht an die Zurich für ihre Mikroversicherungsinitiative. Dazu Jury-Mitglied Walter Ackermann, Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen: «Aus Sicht der Jury stellt der Grundgedanke, soziale und ökonomische Ziele zu verbinden, um so Versicherungsdienstleistungen auch einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung zu stellen, einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Einkommens- und Wohlstandssicherung in einer globalen Weltwirtschaft dar.»

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