Die Firma Mazenauer in Chur vertreibt Einzelkomponenten für Modeschmuck. So gehören Glasperlen, Holz- und Metallteile, Ketten, Ohr- und Fingerringe zum Sortiment des Unternehmens. Ob im Aussendienst oder am Messestand: Sämtliche Bestelldaten werden mit mobilen Scannern erfasst.

Seinen Grosshandel startete Robert Mazenauer im Herbst 2007 mit rund 1000 unterschiedlichen Artikeln. Heute führt er 4200 Artikelpositionen. Hält das Wachstum an, sollen es in einigen Jahren gegen 20000 sein. Unnötig zu sagen, dass der Bestellaufwand an Messen bei so viel Kleinmaterial riesig ist.

Deutlich mehr Umsatz

Während andere Grossisten die Bestellungen noch immer auf Papierblöcken festhalten, konzentriert sich der Modeschmuckhändler aufs Verkaufsgespräch und generiert dadurch deutlich mehr Umsatz.

Kaum zeigt der Kunde mit dem Finger auf das gewünschte Teil, wird auch schon der Strichcode eingelesen. Robert Mazenauer: «Müssten wir sämtliche Bestellungen von Hand notieren, bräuchten wir an der Messe zwei bis drei zusätzliche Aussendienstmitarbeiter.» Was am Messestand funktioniert, klappt auch im Aussendienst. Ist die Bestellung gescannt, druckt ein kleiner, akkubetriebener Drucker den Bestellbeleg aus. Anschliessend gelangen die Daten via Mobiltelefon-Verbindung zum Hauptsitz, wo die Ware in dringenden Fällen gleichentags ohne Zweiterfassung fakturiert und spediert wird. Und damit beim Kommissionieren der Kleinteile keine Verwechslungen passieren, kommt im Rüstraum ein robusterer Scanner zum Einsatz.

Die bezahlbare Lösung

Robert Mazenauer kann sich eine Auftragserfassung mit Block und Bleistift nicht mehr vorstellen: «Als Kleinbetrieb suchten wir leicht bedienbare Geräte und eine bezahlbare, fertige Lösung, die sich individuell anpassen und weiter ausbauen lässt.»

Bei den robusten Scannern hat sich der Grossist ganz bewusst für langlebige Qualität entschieden. Idealerweise ergänzt werden die Erfassungsgeräte durch die passende Bürosoftware. Diese sollte die passenden Schnittstellen anbieten und so die Daten leicht verarbeiten können. Für Robert Mazenauer eine rentable Angelegenheit. «Wenn wir unseren Umsatz verdoppeln, wollen wir nicht gleichzeitig auch unseren Personalbestand verdoppeln, und das gelingt nur mit Automatisierung», so der Churer Grossist.

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