Beim schweizerisch-amerikanischen Computerzubehör-Hersteller Logitech zieht sich Mitgründer Daniel Borel aus dem Verwaltungsrat zurück. An der Generalversammlung in einem Jahr werde Borel nicht mehr zur Wahl antreten, teilte das Unternehmen im Anschluss an die Generalversammlung vom Donnerstag mit.

Borel mit Jahrgang 1950 ist damit noch für ein Jahr ein Mitglied des Verwaltungsrats ohne Entscheidungsbefugnis, wie das Unternehmen auf der Internetseite schreibt. Als einer der drei Gründer von Logitech im Jahr 1981 war der Neuenburger Ingenieur von 1988 bis 2007 Verwaltungsratspräsident und von 1992 bis 1998 Konzernchef.

Entscheidend für den Erfolg

Während des ersten Jahrzehnts in Logitechs Firmengeschichte war es laut den Angaben im Wesentlichen Daniel Borel, der dafür sorgte, dass Computermäuse von teuren Spezialprodukten in kleiner Auflage zu erschwinglichen Massengeräten wurden. Ausserdem entwickelte er Logitechs Verkaufs- und Marketingnetz in Europa.

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Er sei auch verantwortlich gewesen für die Einrichtung der Produktionsstätten in Asien, die erst die Massenfertigung ermöglicht hätten, hiess es weiter. 1988 erfolgte unter Borels Leitung der Börsengang von Logitech an der Schweizer Börse, und 1997 an der Nasdaq in New York.

(sda/ise/ama)